Inhalt
- Warum das Profil so viel ausmacht
- Einrichten und bestätigen
- Die Angaben, die am meisten zählen
- Bilder und Beiträge
- Bewertungen richtig angehen
- Die häufigsten Fehler
7 Minuten Lesezeit
Von Adrian Hom, Webdesign und SEO aus Massenbachhausen im Landkreis Heilbronn. Stand:
Warum das Profil so viel ausmacht
Bei Suchanfragen mit Ortsbezug kommen die drei Einträge im Kartenblock aus den Unternehmensprofilen, nicht direkt von Websites. Ein vollständiges, aktuelles Profil ist deshalb die Voraussetzung dafür, dort überhaupt zu erscheinen.
Das Profil ist kostenlos. Der Aufwand liegt nicht im Geld, sondern in der Sorgfalt – und in der Regelmäßigkeit danach.
Einrichten und bestätigen
Das Profil legst du über Google an und bestätigst anschließend, dass der Betrieb dir gehört – je nach Fall per Video, Telefon, E-Mail oder Postkarte. Erst nach der Bestätigung wird es vollständig angezeigt und bearbeitbar.
Arbeitest du beim Kunden statt in eigenen Räumen, etwa als Handwerker oder Dienstleister, kannst du die Adresse ausblenden und stattdessen ein Einzugsgebiet angeben. Die Adresse muss trotzdem echt sein.
Die Angaben, die am meisten zählen
Diese Felder entscheiden über die Relevanz deines Eintrags. Nimm dir für sie die meiste Zeit:
- Hauptkategorie: die eine Kategorie, die deinen Betrieb am genauesten beschreibt. Sie hat das größte Gewicht.
- Weitere Kategorien: nur solche, die du tatsächlich anbietest – nicht alle, die irgendwie passen.
- Leistungen: jede Leistung einzeln mit kurzer Beschreibung, in den Worten deiner Kunden.
- Einzugsgebiet: Orte und Landkreise, in denen du wirklich arbeitest.
- Öffnungszeiten inklusive Feiertagen und Betriebsurlaub – falsche Zeiten kosten Vertrauen und Anrufe.
- Website-Link auf die passende Seite, nicht nur auf die Startseite, wenn es eine eigene Leistungsseite gibt.
Bilder und Beiträge
Echte Fotos vom Betrieb, vom Team und von abgeschlossenen Arbeiten wirken stärker als Symbolbilder. Lade lieber regelmäßig ein paar neue hoch als einmal zwanzig.
Beiträge im Profil – etwa zu einem abgeschlossenen Projekt oder einer saisonalen Leistung – zeigen, dass der Eintrag gepflegt wird. Einer im Monat reicht.
Bewertungen richtig angehen
Bewertungen sind einer der stärksten Hebel für Bekanntheit – und für die Entscheidung des Suchenden. Bitte zufriedene Kunden direkt nach dem Auftrag darum, am einfachsten mit einem Link oder QR-Code.
Beantworte jede Bewertung, auch die kritischen: sachlich, kurz und ohne Rechtfertigungsschleifen. Wer sieht, wie du mit Kritik umgehst, vertraut dir eher.
Bewertungen kaufen, tauschen oder mit Rabatten erkaufen verstößt gegen die Richtlinien und kann das Profil kosten.
Die häufigsten Fehler
Diese Punkte sehen wir bei lokalen Betrieben immer wieder:
- Ortsnamen oder Suchbegriffe im Firmennamen, die nicht zum echten Namen gehören – das kann zur Sperrung führen.
- Unterschiedliche Schreibweisen von Name, Adresse oder Telefonnummer in Profil, Website und Verzeichnissen.
- Doppelte Profile, etwa nach einem Umzug, die nie zusammengeführt wurden.
- Veraltete Zeiten und Telefonnummern, die niemand mehr prüft.