Inhalt
- Warum es keine Preisliste gibt
- Die fünf Posten, die den Preis treiben
- Was laufend kostet
- Fünf Fragen an jedes Angebot
- Und was kostet es bei uns?
6 Minuten Lesezeit
Warum es keine Preisliste gibt
Eine Website ist kein Produkt aus dem Regal. Zwei Betriebe mit derselben Mitarbeiterzahl können völlig unterschiedlichen Aufwand auslösen: Der eine hat Texte, Bilder und eine klare Vorstellung, der andere braucht Struktur, Formulierung und drei Abstimmungsrunden mehr.
Seriös ist deshalb nicht die Preisliste, sondern der Festpreis nach einem Gespräch. Wer ohne Rückfragen eine Zahl nennt, rechnet entweder mit einer Vorlage oder mit Nachträgen.
Die fünf Posten, die den Preis treiben
Fast jedes Angebot lässt sich auf dieselben Posten zurückführen. Wenn Sie die kennen, können Sie zwei Angebote vergleichen, die auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben.
- Umfang: Eine Seite je Leistung kostet mehr als eine Sammelseite – bringt aber auch mehr, weil jede Seite für eine eigene Suchanfrage arbeiten kann.
- Inhalte: Liegen Texte und Bilder vor? Texte zu schreiben ist Arbeit, und sie ist im Angebot enthalten oder eben nicht.
- Gestaltung: Vorlage oder eigener Entwurf. Beides ist legitim, der Unterschied im Preis ist erheblich.
- Redaktionssystem: Wer selbst pflegen will, braucht eine Oberfläche dafür. Das ist zusätzlicher Aufbau, spart aber später jede kleine Änderungsrechnung.
- Funktionen: Kontaktformular ist Standard. Terminbuchung, Stellenanzeigen oder ein Kundenbereich sind eigene Vorhaben.
Was laufend kostet
Der Bau ist einmalig, der Betrieb nicht. Dazu gehören Domain, Server, Zertifikate, Sicherung und Aktualisierungen. Diese Posten fallen an, ob sie im Angebot stehen oder nicht – fehlen sie, landen sie später bei Ihnen.
Fragen Sie deshalb immer nach der monatlichen Summe und danach, was passiert, wenn eine Sicherheitslücke bekannt wird. Die Antwort trennt Betreuung von Übergabe.
Fünf Fragen an jedes Angebot
Diese Fragen kosten nichts und klären mehr als jeder Preisvergleich:
- Ist der genannte Betrag ein Festpreis oder eine Schätzung?
- Was kostet der laufende Betrieb im Monat?
- Wem gehören Quellcode, Domain und Inhalte nach dem Start?
- Wie viele Abstimmungsrunden sind enthalten?
- Was kostet eine Änderung nach dem Start – und wie schnell wird sie gemacht?
Und was kostet es bei uns?
Wir nennen den Festpreis nach dem Erstgespräch, bevor Aufwand entsteht. Das Gespräch dauert etwa 15 Minuten, ist kostenfrei und endet mit einer Einschätzung – auch dann, wenn die aus unserer Sicht lautet, dass eine kleinere Lösung reicht.
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